
Seit über einem Jahrhundert bestellt die Familie Marrone mit Leidenschaft und Hingabe die Hügel von La Morra in den Langhe. Ihre Geschichte ist ein Geflecht aus Tradition und Innovation, Beständigkeit und Ehrgeiz.
Die Leidenschaft für den Boden, die Hingabe an die Arbeit und das ständige Streben nach Qualität sind die Werte, die seit vier Generationen diese Winzerfamilie leitet. Sie sind Hüter eines kostbaren Erbes, das sich Jahr für Jahr erneuert. Gleichzeitig ist der Betrieb zukunftsorientiert: Diese Zukunft gründet auf soliden, tiefen Wurzeln.
Die Ursprünge
Alles begann 1887 mit dem jungen Bauern Pietro Marrone, der einen Traum hatte: Er wollte die schönsten Trauben des Dorfes anbauen. Sein Ehrgeiz brachte ihn dazu, mit neuen Anbautechniken zu experimentieren und Gewohnheiten und Gewissheiten zu überwinden. Er folgte einer reinen Intuition – die sich als wirklich glücklich herausstellte –, als er beschloss, die Produktion seiner Rebstöcke zu verringern in der Hoffnung, dass dadurch die Qualität der Trauben verbessert würde.
Mit dem gleichen Ziel beschloss er zudem, keinen Weizen mehr zwischen den Rebreihen auszusäen, was damals eine übliche Praxis war. Mit seiner Kühnheit und seinem Gespür nahm Pietro tatsächlich mehrere Techniken und Strategien vorweg, die sich in modernen Weingärten durchgesetzt haben. In kurzer Zeit wurden seine Trauben tatsächlich zu den schönsten des Dorfes, und alle Weinlagen der Familie wurden nach und nach auf dieses Anbauverfahren umgestellt.
Die zweite Generation
Pietros Sohn Carlo erbte die Passion des Vaters und erweiterte den Betrieb sowohl flächenmäßig als auch qualitativ. Seine Weine, von denen einige sogar von Pietro als „Pichemej“ („mehr als die besten“ im piemontesischen Dialekt) bezeichnet wurden, eroberten die Gaumen der Weinkenner. In kurzer Zeit erwarb das Weingut Ruhm und Prestige in der Umgebung und war bei allen mit dem Namen „Cascina Carlot“ bekannt: Carlos Weingut. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war der junge Mann gezwungen, sich längere Zeit von den Feldern und seiner Familie zu entfernen: Dies belastete natürlich auch den Betrieb, der plötzlich zum Stillstand kam.
Von der Front zurückgekehrt, steht Carlo vor einer sehr unsicheren Situation mit Hunger, Armut und zunehmender Landflucht. Obwohl die Lage das Gegenteil zu empfehlen scheint, nimmt er kraftvoll und überzeugt die Arbeit im Weinberg und im Keller wieder auf. Er ist entschlossen, seine Heimat und seinen Traum nicht aufzugeben, denn er ist wirklich überzeugt, dass der Wein, den er gewinnt, der Barolo, eines Tage die verdiente Anerkennung erringen wird.
Die dritte Generation
1955 wird Gian Piero geboren: Von Anfang an ist er von der gleichen Hartnäckigkeit und Leidenschaft seines Vaters und Großvaters beseelt und widmet sich der Arbeit im Weinberg und der Gewinnung erlesener Weine mit dem steigenden Wunsch, sie zu exportieren und in der ganzen Welt bekannt zu machen. Er beschließt, das Sortiment der im Weingut erzeugten Weine zu erweitern und pflanzt neue einheimische weiße Rebsorten: Arneis, Favorita und Moscato kommen zu den Lagen von Barbera, Dolcetto, Nebbiolo und Nebbiolo für Barbaresco und Barolo hinzu. Unterstützt und angespornt von seiner Frau Giovanna, der treibenden Kraft im Betrieb, gelingt es Gian Piero, das Familienunternehmen auf ein neues, nie zuvor erreichtes Niveau zu führen. Mit der Geburt der drei Töchter Denise, Serena und Valentina öffnet sich ein neues Kapitel.
Die vierte Generation
Das Weingut Agricola Marrone ist heute kaum vorstellbar ohne das Lächeln von Denise, Serena und Valentina: Über ein Jahrhundert nach dem Beginn dieses großen Abenteuers widmen sich jetzt die drei Schwestern mit Herz, Körper und Seele dem Familienbetrieb, den Blick fest auf die Zukunft gerichtet, ohne dabei ihre Wurzeln zu vergessen.
Valentina ist die Önologin der Familie: Tag für Tag strebt sie mit Passion und Beharrlichkeit nach höchster Produktqualität. Serena kümmert sich um die Verwaltung und die Auslandsmärkte, sie ist das Herz der ganzen Betriebsorganisation. Denise ist das Gesicht für den Empfang im Weingut und verantwortlich für den deutschen Markt. Unterstützt von ihrer unermüdlichen Mutter Giovanna, verwaltet und organisiert sie außerdem die Küche des Weinguts: ein einmaliger Ort, der die Weine der Familie mit dem besonderen Geschmack der piemontesischen Tradition vereint.
Agricola Marrone: zukunftsorientiert, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen
Die Passion für den Boden, die Hingabe an die Arbeit und das ständige Streben nach Qualität sind die Werte, die seit vier Generationen die Familie leiten. Agricola Marrone ist ein Ort, den man entdecken sollte, ein einmaliges Erlebnis für Liebhaber guter Weine und authentischer Erfahrungen: In diesem Weingut finden Sie eine solide Familie, die eine lange Geschichte zu erzählen hat, hervorragende Produkte, die aus einer sorgfältigen präzisen Recherche hervorgehen, und natürliche, gastliche Menschen, die Sie mit wahrer, aufrichtiger Leidenschaft mit in Ihre Welt nehmen, die mit Beständigkeit und Leidenschaft über vier Generationen aufgebaut wurde.